1 - Euro - Jobs

Hier werden wir zukünftig Infos / Texte etc. zu den sog. 1-Euro-Jobs veröffentlichen,
da die Seite zur Anti-Hartz-Kampagne, auf der diese Infos bisher zu finden waren,
mittlerweile zu groß und unübersichtlich geworden ist.

Presseerklärung des Sozialen Zentrums Göttingen gegen den Missbrauch von Ein-Euro-JobberInnen in Northeim

Positionspapier Göttinger Vereine zur Nicht-Einrichtung von 1-Euro-Jobs


01. Aug. 2007

Geisterhühner von Holtensen
Eine Frau, die zu einem 1 Euro-Job gezwungen war, sollte die Privathühner der Einrichtungsleitung am Sonntag füttern. Als sie dies moniert hatte, hieß es, es gäbe gar keine Hühner. Nun sind Fotos von den Geisterhühnern, Geisterhühnerstall und Geisterhühner- Versorgungsplan aufgetaucht.
Goest-Bericht


31. Mai 2007

Sozialgericht Ulm hält Ein Euro-Jobs für rechtswidrig
Mit Beschluss vom 24.04.2007 Aktenzeichen S 11 AS 1219/07 ER hält das Ulmer Sozialgericht sogenannte Ein-Euro-Jobs für rechtswidrig, wenn die wöchentliche Arbeitszeit über 15 Wochenstunden, im Höchstfall 20 Wochenstunden beträgt.
Artikel im PR Sozial


23. Mai 2007

Drohungen, Schikanen und Willkür im Jobcenter Göttingen
Einer 1-Euro-Jobberin der Gärtnerei Holtensen (Beschäftigungsprojekt der Beschäftigungsförderung Göttingen) wurde vom Jobcenter das Arbeitslosengeld II um 30% gekürzt, weil sie sich angeblich geweigert habe, Wochenenddienste zu verrichten.
Pressemitteilung des "Bündnis gegen 1-Euro-Jobs"


23. März 2007

Go-In beim AQA-Recycling-Center
"AQA zum Recycling, 1-Euro-Jobs zum Sondermüll"
Protest-Go-In beim AQA-Recycling-Center in Nidderau-Heldenbergen, dem Betrieb mit den meisten zwangsbeschäftigten Ein-Euro-JobberInnen in der hessischen Optionskommune Main-Kinzig-Kreis.
Indymedia-Bericht


19. Dez. 2006

"Missglücktes Konstrukt"
Wolfgang Spellbrink, Richter am Bundessozialgericht, rechnet damit, dass beim obersten deutschen Sozialgericht bald Klagen gegen Träger, die Ein-Euro-Jobber einsetzen, eingehen werden. Spellbrink findet es zweifelhaft, wenn Ein-Euro-Jobber 30 bis 35 Stunden die Woche beschäftigt werden.

Interview bei Tacheles

05. Dez. 2006

Protest in Hamburg: Ein-Euro-Jobber fordert von der Uni Hamburg Entschädigung für Zwangsarbeit
Ein Hamburger Soziologe fordert Entschädigung für seine wissenschaftliche Mitarbeit in zwei Uni-Instituten als Ein-Euro-Jobber. Seine Forderung stützt sich auf das Übereinkommen 29 über Zwangs- und Pflichtarbeit der International Labour Organization (ILO), das die BRD am 13. Juni 1956 ratifiziert hat.

Tacheles-Bericht

06. Juni 2006

Aktion bei Bremer 1-Euro-Job-Trägern
Unter dem Motto "1-Euro-JobberInnen verschwinden aus den Statistiken, aber nicht aus dem Stadtbild" wurden in Bremen 1-Euro-Job-Träger mit Plakaten "sichtbar gemacht".

Indymedia-Bericht

22. Feb. 2006

1-Euro-JobberInnen als StreikbrecherInnen gegen Ver.di
Osnabrück setzt unter massivem Polizeieinsatz 1-Euro JobberInnen als StreikbrecherInnen gegen Ver.di ein.

Indymedia-Artikel

03. Jan. 2006

"Agenturschluss"-Aktion in Köln
Zum wiederholten Mal sind Kölner Erwerbslose im Rahmen der "Agenturschluss"-Kampagne am 8.12.05 bei einem Träger so genannter 1-Euro-Jobs eingefallen.

Indymedia-Bericht

12. Juli 2005

Klagen gegen Anbieter von 1-Euro-Jobs
"epd sozial" berichtet von einem 1-Euro-Jobber in Weiden (Bayern), der klagt, um in ein "normales Arbeitsverhältnis" übernommen zu werden, da seine Beschäftigung beim Malteser Hilfsdienst weder karikativ noch zusätzlich sei.
Bericht bei Tacheles

05. Juli 2005

Ein-Euro-Aktionstag in Wuppertal
Bericht vom Wuppertaler Stadtrundgang gegen die Vermittlungsstellen und Beschäftigungsträger von Ein-Euro-Jobs
am 20. Mai 2005
Indymedia-Bericht

16. Juni 2005

Bildungspolitischer Bankrott
Thüringen ersetzt pädagogisches Fachpersonal an Schulen durch Ein-Euro-JobberInnen.
Artikel aus der jungen Welt

10. Ein-Euro-Spaziergang in Berlin
In Berlin fand inzwischen bereits der 10. Ein-Euro-Spaziergang statt.
Indymedia-Bericht mit Tipps

07. Juni 2005

An alle SozialarbeiterInnen, BetreuerInnen und solche, die Ein Euro-JobberInnen anleiten!
Ein Text einer Genossin der Kölner Kampagne Agenturschluss. Er beschreibt auf einfühlsame wie eindringliche Weise die veränderten Bedingungen der Sozialarbeit und -pädagogik in Zeiten von Hartz IV.
"Denk"zettel für SozialpädagogInnen

20. Mai 2005

Bundesweiter Aktionstag gegen Lohndumping und Zwangsdienste
1-Euro-Jobs stoppen.
labournet Seite

17. Mai 2005

1-Euro-Jobber klagt für ein reguläres Arbeitsverhältnis
In Weiden (Bayern) klagt ein 1-Euro-Jobber gegen den Malteser-Hilfsdienst, weil sein "Job" weder zusätzlich nach caritativ ist. Er fordert deshalb, in ein reguläres Arbeitsverhältnis übernommen zu werden.
Artikel

Nach dem Studium: die Caritas bietet Hartz IV - Arbeitsgelegenheiten für HochschulabsolventInnen an
Das Studium soll sich wieder lohnen. Meint wohl die Caritas und bietet „einige interessante Arbeitsgelegenheiten für HochschulabsolventInnen“ an. Selbstverständlich alle im „öffentlichen Interesse“ und „zusätzlich“.
Wer das Studium also endlich geschafft hat, ganz groß rauskommen und endlich arbeiten will, statt immer nur zu protestieren, findet weitere Informationen auf der Seite der
Kath. Hochschulgemeinde an der Uni Frankfurt

26. April 2005

Bericht vom 7. Ein-Euro-Job-Spaziergang in Berlin
Der letzte 1-Euro-Job-Spaziergang, der in Berlin stattgefunden hat, führte durch Neuköllner Schulen, die z.B. Hausmeistergehilfen bzw. "HilflehrerInnen" auf 1-Euro-Job-Basis eingestellt haben.
Indymedia-Bericht

Aufruf zu einer Kundgebung gegen die AWO in Berlin
Im Rahmen der Mai-Steine-2005 - Kampagne findet am Fr., 29.04.05 eine Kundgebung bei der AWO statt. Nicht nur, dass die AWO massiv 1-Euro-JobberInnen ausbeutet, in Rathenow betreibt sie außerdem ein Flüchtlingsheim und schikaniert die BewohnerInnen.
Dokumentation des Aufrufs auf der Seite des Sozialforums Berlin

Workfare is not fair - Agenturschluss die Fortsetzung
Am 20.05.2005 findet (als Fortsetzung des Agenturschlusses) ein bundesweiter Aktionstag gegen 1-Euro-Jobs statt. Hierzu gibt es jetzt eine Kampagnenzeitung, die auf der labournet-Seite heruntergeladen werden kann.
Infos zur Kampagne und die Kampagnen-Zeitung


18. April 2005

GALG (Gewerkschaftl. Arbeitslosengruppe Göttingen) gegen die Caritas
Die GALG hat einen Offenen Brief an die Caritas für die Stadt und den LK Göttingen geschrieben und deren Spendenaktion zur Einrichtung von 1-Euro-Jobs (s.u.) kritisiert.
Dokumentation des Briefes auf goest

08. April 2005

Caritas will unbedingt ganz viele 1-Euro-Jobs einrichten
Nicht nur, dass der Katholische Sozialdienst "bundesweite Agenturen" plant, um möglichst viele Menschen in den Niedriglohnsektor zu drängen (s. jW-Bericht vom 1.4.05), sondern die Caritas für die Stadt und den Landkreis Göttingen e.V. bettelt sogar um Spenden, um 1-Euro-Jobs einrichten zu können.
Artikel aus der jungen Welt
1. Seite des "Bettelbriefs der Caritas (jpg-Datei, 188 KB)
2. Seite des "Bettelbriefs der Caritas (jpg-Datei, 304 KB)

24. März 2005

Rechtswidrige 1-Euro-Job-Maßnahme in Göttingen
Der Landkreis Göttingen missachtet geltendes Recht bei der Einrichtung von 1-Euro-Jobs
Pressemitteilung des Sozialen Zentrums Göttingen

Berliner 1-Euro-Job-Spaziergänge
In Berlin finden seit einiger Zeit regelmäßig "1-Euro-Job-Spaziergänge" statt, bei denen die Träger von 1-Euro-Jobs
und 1-Euro-JobberInnen besucht/befragt werden.
Das Flugi zur Aktion

1-Euro-Job-Spaziergang in Berlin
Bericht über den letzten "1-Euro-Job-Spaziergang" in Berlin, der am 8.3.05 stattgefunden hat.
Indymedia-Bericht

Tacheles beschäftigt keine 1-Euro-JobberInnen
Tacheles hat beschlossen, grundsätzlich keine 1-Euro-JobberInnen zu beschäftigen.
Pressemitteilung von Tacheles





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